Was soll das hier

Zurzeit geschieht das alles hier einfach aus Langeweile einiger Web-Spekulanten und aus Neugier darüber, welche Bedeutung Audio-Produktionen auf diesen Seiten nach fast 3o Jahren haben!
(Neues entsteht häufig aus Langeweile oder aus Wut über dieselbige.)

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StudiVZ 1980 in Berlin…

Salomé (Geile Tiere) bemalt mit Besen großzügig  Leinwände mit Dispersionsfarbe und die Kompaktler (l+r) und viele Andere sondieren stolpernd neue Geräusch-Terrains.

Extrovertierte Audioartisten mit wenig Finanzkraft und noch weniger Businesskontakten trommeln auf Blechspielzeug oder Metalschrott zum Synthesizer-Krach und verbreiten das Ergebnis auf Musik-Cassetten.

Bodenpersonal lötet nach Bauplänen der Elektronik-Fachzeitschrift Elrad Drum-Computer und Musik-Synthesizer zusammen und versucht, die miefige Mauerstadtathmosphäre damit zu reproduzieren.
(Heute bezeichnet man diese Richtung wohl als Dark Ambient.)

Es passiert 1980/81 viel in (West)Berlin. Einigen brennen alle Sicherungen durch. Die Neubauten tauchen mit den sog. Genialen Dilletanten wie Sumpfblüten aus Abwasserkanälen der Szene auf.
Es gibt kein Limit. “Everyone will be world-famous for 15 minutes.”
Die Schlauen halten den Mund, die anderen quaken über artifizielle Konzepte in Gazetten und Lokalsendern.

Multimediale Kraftmeierei mit Initialzündung für nachfolgende Generationen, wie sich Jahre später herausstellt.

HeadCinema audio vollzieht den nostalgischen Akt und archiviert mit zögerlicher Unterstützung der Macher den Output eines der interessantesten Labels: Kompakt-Produkte.
Ob der Brückenschlag ins Jahr 2010 gelingt, mag jeder auf der Website für sich selbst beurteilen.
hal